











Unser Hip-Hop-Workshop
Vielleicht haben einige schon mitbekommen, dass der 9. Jahrgang Anfang Oktober einen Rhythm&Poetry-Workshop zum Thema Kreatives Schreiben/Hip Hop-Musik hatte.
Ich muss ehrlich sagen, als ich zum ersten Mal davon gehört habe, war ich nicht so davon begeistert, sofern dafür auch noch unser Wandertag dieses Halbjahr ausfällt, doch wie man so schön sagt: Probieren geht über Studieren und außerdem könne sie mich ja nicht zwingen, dachte ich zumindest.
Als ich dann am Donnerstag, den 4. 10 im Rathaus ankam waren die meisten schon da und zu meinem erstaunen auch Herr Berlin, Frau Vogel, Frau Jackisch und Herr Dr. Brademann. Ich suchte mir also erstmal einen Platz und wartete was passiert. Fast wie erwartet stellten sich Dirt M und Bates, die Hip-Hop-Künstler erstmal vor und fingen auch an zu rappen. Danach sollten wir, okay wir hatten das schon im Deutschunterricht, aber trotzdem ! Die Beiden sagten, dass wir einen Text (sollte sich natürlich reimen) über uns selber schreiben sollten. Dann fing es dann an: Was reimt sich auf Name ? Oder auf Schwarzenbek ? Dafür haben es aber einige sehr gut hin gekriegt, wie ich finde. Die meisten haben zwar nicht ganz freiwillig vorgelesen, aber getraut haben sich schließlich alle.
Nach der Pause nahmen haben wir dann das eigentliche Projekt in Angriff: Wir sollten in kleinen Gruppen unsere Heimatstadt beschreiben. Wenn ihr jetzt glaubt über Schwarzenbek könnte man nichts reimen, dann habt ihr noch nicht an die gedacht, die in Gülzow, Krukow oder Lütau leben. Aber inzwischen war man auch ein bisschen reingekommen und es machte richtig Spaß.
Die Ergebnisse kann man sich auf www.musicisthelanguage.de angucken, wenn man will. Die Pausen konnte man sich mehr oder weniger selbst einteilen, was auch ganz gut war, da man doch öfters mal was trinken musste bzw. sich die Texte der anderen Gruppen anhören wollte. Auf diese Arbeit haben wir viel Zeit verwendet, sodass aber auch wirklich tolle und sehr amüsante Songs dabei gedichtet wurden, was man bei der anschließenden Auftritten auch hören konnte. Okay bei einigen gab es auch noch Potenzial, aber die Lachmuskeln wurden doch auch strapaziert. Soweit ich das beurteilen kann und darf, hat es unseren Lehrkräften auch ein bisschen Spaß gemacht.
Die besten Gruppen durften hinterher noch aufnehmen (das sind die, die man auf der Homepage hören kann). Insgesamt war es gut. Hip-Hop werde ich zwar auch zukünftig nicht hören, aber ich bin um eine Erfahrung reicher und kann es auch anderen Klassen empfehlen. Was ich schade fand, war das wir nicht getanzt haben, aber vielleicht waren wir dafür einfach zu viele.
Chrissi Bremer, 9c