Europaschulprofil

Die Auseinandersetzung mit Europa ist Bestandteil unseres Schulprogramms.
„Das Gymnasium Schwarzenbek ist eine Europaschule. Daraus erwächst besonders für die Lehrer- und Schülerschaft aber auch für die Eltern unserer Schüler die Selbstverpflichtung, den europäischen Einigungsgedanken nach innen und nach außen zu vertreten und zu fördern. Dies geschieht in enge Zusammenarbeit mit den anderen Europaschulen Schleswig-Holsteins und der Europastadt Schwarzenbek als Schulträger.


In der vertiefenden Auseinandersetzung mit Themen zu Europa innerhalb und außerhalb des Unterrichts vermitteln wir unseren Schülerinnen und Schülern ein größeres Verständnis für die soziokulturelle wie wirtschaftliche Vielfalt Europas. Gleichzeitig wollen wir damit bei Ihnen die notwendige Bereitschaft zur Toleranz gegenüber „fremden“ Kulturen, Sitten und Gebräuchen fördern und somit einen erzieherischen Beitrag zur Konfliktbewältigung innerhalb Europas und darüber hinaus leisten.“ (Zitat aus dem Schulprogramm)

Unsere Schule ist in das Netzwerk der Europaschulen eingebettet und unterstützt die Verbrüderungsarbeit der Stadt Schwarzenbek mit ihren Partnerstädten in der Schweiz, Frankreich, Italien, Belgien und Holland. Eine Reihe unserer Schüler sind Mitglieder der Europajugend in unserer Stadt.

Großen Anklang findet jedes Jahr die Teilnahme an MUNOL (Model United Nations-Planspiel) in Lübeck für die Jahrgänge 11-13 und die Teilnahmemöglichkeit an EGMUN in Dänemark.

Zwar liegt derzeit noch kein ausformuliertes Europacurriculum für unsere Schule vor, jedoch haben bereits nahezu alle Fachschaften Themenbereiche für die unterschiedlichen Klassenstufen gesammelt, die in das Curriculum einfließen können. Die Auseinandersetzung mit einzelnen Themenkomplexen geschieht zu einem großen Teil bereits jetzt schon im laufenden Unterricht, oder aber auch in Einzel- bzw. fächerübergreifenden Projekten. Einen Beitrag dazu liefern u.a. die Naturwissenschaften, der musisch-künstlerische, der gesellschaftswissenschaftliche und der sprachliche Bereich. (siehe auch beim europäischen Kerncurriculum)

Die jährliche Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen, am Europäischen Wettbewerb, bei denen Schüler unserer Schule schon Preise gewinnen konnten, soll zukünftig noch weiter ausgebaut und z.B. auf andere Fächer wie Sport und Musik ausgeweitet werden. In der Planung sind Europa-Projekttage mit wechselndem inhaltlichem Schwerpunkt, durch Ausstellungen und Darbietungen abgerundet und zeitweilig eine Projektwoche zu europaspezifischen Themen. Wir waren bereits an zwei Comenius-Projekten beteiligt. Es wird angestrebt, ein neues Projekt aufzulegen, wenn die Partnerschulen mitarbeiten wollen.

Jedes Jahr diskutieren Oberstufenschüler im Rahmen des Faches WIPO mit Europaabgeordneten über aktuelle Fragen der europäischen Politik. Auch am 22. Januar wird es eine Diskussionsrunde zur Thematik „Erweiterung der EU geben“. Diese Runden sollen halbjährlich im Sinne eines „Eurotalks“ mit Politikern und Vertretern der Wirtschaft ausgeweitet werden.


Unsere Schulpartnerschaften orientieren sich im Moment mehr in Richtung Osten nach Ungarn, Litauen und Lettland. Für unsere Schüler tritt der fremdsprachliche Aspekt in den Hintergrund, vorrangig sind für uns die Begegnungen mit Jugendlichen aus anderen Ländern, wodurch ein gegenseitiges Kennenlernen und ein vertieftes Verständnis füreinander im Mittelpunkt stehen. Dieses Ziel verfolgen auch die jährlichen Begegnungsfahrten nach Hastings (England) für die etwas jüngeren Schüler.
Diejenigen Schüler, die nicht reisen wollen oder können, haben die Möglichkeit einer Teilnahme am Pen-pal-Projekt (Klassen 7-8) mit einer High School in England.

Für die Schüler, die ihre Französischkenntnisse festigen wollen, bieten wir einen 14-tägigen Sommerkurs alle zwei Jahre in Sierre (Schweiz) an, bei dem die Schüler in Partnerfamilien untergebracht werden.

Fremdsprachenassistenten aus frankophonen oder anglophonen Staaten sowie Gastlehrer aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion geben einen vertiefenden Einblick in die Kultur ihres jeweiligen Herkunftslandes.

Im Rahmen des Wirtschaftspraktikums nutzen einige Schüler die Möglichkeit, ihr Praktikum im benachbarten Ausland abzuleisten.

Im Bereich der Fremdsprachen bieten wir traditionell Englisch (1. FS), Französisch und Latein (2. FS) an, in Arbeitsgemeinschaften Italienisch und Spanisch. Bei Interesse ist es uns möglich, auch Dänisch oder Russisch anzubieten. Die Anwendung der englischen Sprache findet im „Bilingualen Zweig“ (Fach Erdkunde) statt (siehe auch beim Fremsprachenprofil) 

Schüler, die später an europäischen Universitäten studieren wollen, können für Frankreich und England externe Sprachprüfungen ablegen. Die erfolgreiche Teilnahme an einem Leistungskurs Französisch berechtigt uns zur Ausstellung einer Bescheinigung, die die Schüler dann z.B. in Frankreich von einer sonst obligatorischen Sprachprüfung entbindet.