











In der achten Klasse findet eine Woche lang die IKTG (Informations- und Kommunikationstechnische Grundbildung) statt. Nach unserem Konzept wird den Schülern in einer ersten Ausbildungsphase der grundsätzliche Umgang mit Word, Excel, Powerpoint und die Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Internetrecherche nahegebracht. Der Rest der Woche dient der Anwendung des Gelernten im Rahmen eines Projektes.
Der Unterricht in der Oberstufe vermittelt zu Beginn Kenntnisse in der Programmierung in einer objekt- und ereignisorientierten Programmiersprache (Delphi) und z.B. auch dem Entwurf von Internetseiten.
Im 12. Jahrgang stehen unter Anderem fortgeschrittenere Programmierverfahren (Rekursion), der Aufbau und der Umgang mit einer Datenbank und Robotik auf dem Programm. Während des 13. Jahrgangs steht die Durchführung eines selbstgewählten Projektes im Mittelpunkt.
Jugend forscht ist ein naturwissenschaftlicher Wettbewerb für Jugendliche, der 1965 vom ehemaligen Stern-Chefredakteur Henri Nannen gegründet wurde. Teilnahmebedingungen für diesen alljährlich stattfindenden Wettbewerb ist ein Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Es kann als Einzelperson oder in Gruppen mit bis zu drei Jugendlichen teilgenommen werden. Der Wettbewerb wird in sieben verschiedene Fachgebiete unterteilt, unter anderem in den Fachbereich „Mathematik/Informatik“, in dem ein ehemaliger Schüler unserer Schule mit Erfolg teilnahm:
Mads Jakobsen Abitur 2008, hatte 2 Projekte im Mathematik LK im 13. Jahrgang ausgearbeitet:
1. C++ - Programm zur hoch auflösenden Darstellung der Mandelbrot-Menge und von Julia-Mengen (Fotos hängen in Computerraum A 2011) und
2. Neuartige Herleitung zur Berechnung von Radius und Mittelpunkt des Krümmungskreises an eine Funktion (s. P2101263.jpg)
Beide Projekte hat er mit je ca. 15 Seiten Ausarbeitung im Nov. 2008 bei „Jugend Forscht“ im Bereich Mathematik/Informatik eingereicht, am 10. Februar fand die Ausscheidungsrunde für Schleswig-Holstein-Süd statt ( in Sschleswig-Holstein gibt es zwei getrennte Wettbewerbe für Nordteil und Südteil).
Mads kam – mit seinem 2. Projekt - auf den 3. Platz !!
Die Jury-Mitglieder haben seine Arbeit sehr gelobt und ihm dringend empfohlen, Mathematik zu studieren. Seit Oktober 2008 studiert er tatsächlich bereits Mathematik an einer Universität in Kopenhagen.
Er erhielt einen Geldpreis.

Seit einem Jahr verfügt unsere Schule über inzwischen zehn Experimentier-Roboter, finanziert zum großen Teil durch den Förderverein. Sie besitzen einen BASIC-programmierbaren Microcontroller und können mit elektronischen Bauteilen bestückt werden. Taster, LDRs, Leuchtdioden, Infrarot-Leuchtdioden und -Empfänger und kleine Piezo-Lautsprecher dienen als Sensoren und Ausgabe-Geräte.
So können unsere Roboter mit ihren Fühlern („Whiskers“) Hindernisse erfassen, mit den Fotowiderständen hell und dunkel unterscheiden und dadurch dunklen Hindernissen ausweichen oder aber, entsprechend programmiert, einer dunklen Fläche, z.B.der Handinnenseite, in alle Richtungen folgen. Die Infrarot-Sender und – Empfänger erkennen Hindernisse schon auf einige Zentimeter Entfernung, außerdem kann man ihnen während der Fahrt mit Hilfe von Fernbedienungen Signale geben und damit ihr weiteres Verhalten beeinflussen. Die zwei Servo-Motoren treiben die beiden Räder (oder sechs Beine) je nach Programm im Vorwärts- oder Rückwärtsgang an. 3 Foto-transistoren ermöglichen es darüber hinaus, einer dunklen Linie zu folgen.
Die Roboter werden neben dem Einsatz in der Projektwoche im Informatik-Unterricht des 12. Jahrgangs eingesetzt unter dem Thema 'Steuern und Regeln'.
D.Nagel, 11. 05. 2007